James Tassie
(1735 - 1799)

Tassie war zunächst als Steinmetz tätig. Später besuchte er die Künstlerschule von Andrew und Robert Foulis in Glasgow. Bei einem Besuch in Dublin lernte er Henry Quin kennen, der mit einer Methode experimentierte, künstlich Gemmen herzustellen. Beide entwickelten nun eine Paste, aus der man Gemmen „schnitzen“ konnte. Quin ermutigte Tassie nach London zu gehen. Nach einem schwierigen Anfang stellte sich bald der Erfolg ein. Für Katharina die Große sollte er angeblich 15.000 Gemmen nachbilden. Unten auf der Büste signiert und beschriftet: Jane Grey

Glaspaste, Höhe 90 mm







Deutsche Schule
19. Jhdt.

Allegorie des Herbstes oder Bacchantin mit Trauben im Haar.

Eine Bacchantin ist eine Anhängerin des römischen Weingottes Bacchus beziehungsweise Teilnehmerin an einem Bacchusfest.

Elfenbeinschnitzerei, Höhe 65 mm







Kontinentale Schule
19. Jhdt.

Herr in Amtstracht mit Halskrause

Elfenbeinschnitzerei, Höhe 57 mm







Deutsche Schule


August der Starke, (1670 – 1733)

Elfenbeinschnitzerei, Höhe 59 mm

Wachsbild
19. Jhdt.

Porträt einer Dame im Profil in tief dekolletiertem Kleid Eine Besonderheit der biedermeierlichen Porträtkunst sind die sogenannten Wachsbossierungen: Mitglieder der bürgerlichen Gesellschaft ließen sich nicht nur in Ölmalerei oder durch Miniaturen verewigen, sondern auch im Medium Wachs. Dieser Werkstoff wurde von alters her und wird bis heute für Bildnisse genutzt. (Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in London ist weltberühmt!)
Wachs, teils farbig gefasst, Durchmesser 97 mm