Mustafa Fatewahr, Isfahan


Mann aus Belutschistan in landesüblicher Tracht
Wasserfarbe auf Platte aus Kamelknochenmehl
oval. 136 x 90 mm
. Rahmen in persischer Mosaiktechnik


erworben April 2016 beim Künstler in Isfahan



Unbekannter Maler
ca. 1860

Braunschweig oder Fedoskino (Russland)

Peter der Große, Zar von Russland (1672 – 1725)

Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher Russlands. Der Beiname Der Große bezieht sich dabei auf seine Leistungen und auch auf seine Körpergröße. Er soll ein Riese an Gestalt gewesen sein.

Maße: 81 x 52 x 22 mm



Russische Lackdose
20. Jhdt.

Laut Inschrift auf der Innenseite des Deckels wurde die Dose in Fedoskino, einem Ort nahe Moskau, hergestellt. Es ist die älteste Lack-Miniaturen-Industrie Russlands.

Die das Bild umrahmenden Punkte sind aus Blattgold, das mit transparentem Lack überzogen wurde.

Junges Mädchen in weißer Bluse; rote und weiße Rose und Landschaft im Hintergrund

Höhe 77 mm



Kogo (japanische Lackdose für Räucherstäbchen)
spätes 19. Jhdt.

Sehr feine Lackmalerei, Innen- und Unterseite in der Technik "nashiji" (soll die Schale der asiatischen Birne imitieren).

Auf dem Deckel sind Kanzan und Jittoku, eine Schriftrolle lesend, dargestellt. Es sind zwei der bekanntesten Gestalten des Zen-Buddhismus.In China heißen sie Hanshan und Shide. Der Legende nach lebten sie im 7. Jhdt. auf dem Berg Tiantai in der Provinz Zhejiang. Kanzan hält als Einsiedler-Dichter eine Schriftrolle in der Hand, sein Freund Jittoku arbeitete als Küchengehilfe in einem Bergkloster und wird oft mit einem Besen dargestellt. Sie werden meist in schäbiger, zusammengewürfelter Kleidung und mit zerzausten Haaren, aber lachend oder schelmisch grinsend gemalt.

Maße: 75 x 75 x 23 mm
Schnupftabakflasche mit Innenglasmalerei
Anfang 19. Jahrhundert

Nach einem Rollbild aus der Ming-Periode (1368 – 1644) hat ein unbekannter Maler Kaiser Tai Zong (598 - 649), den 2. Kaiser der Tang – Dynastie mit feinem Pinsel auf die Innenseite einer Schnupftabaksflasche gemalt. Er regierte von 626 – 649 und gilt als einer der größten Kaiser in der Geschichte Chinas. Seine Regierung wird als „goldenes Zeitalter“ betrachtet. 

Höhe 83 mm








Unbekannter indischer  Maler
Anfang 19. Jahrhundert

Maharadscha von Udaipur

Aquarell auf Papier, Höhe 134 mm
Unbekannter indischer Maler
20. Jahrhundert

Das berühmteste Liebespaar Indiens sind Shah Jahan (1592 – 1666) und Mumtaz Mahal (1593 – 1631). Shah Jahan war der 5. Mogulherrscher und regierte von 1627 bis 1658. 1612 heiratete er Mumtaz Mahal („Erhabene des Palastes“), die er so sehr liebte, dass er ihr nie einen Wunsch abschlug und sich nie von ihr trennte und selbst auf Kriegszüge mitnahm. Sie hatten miteinander 14 Kinder – acht Söhne und sechs Töchter –, von denen sieben überlebten. Nach dem Tode von Mumtaz bei der Geburt des 14. Kindes fiel der tief getroffene Kaiser in große Trauer. Er wollte niemanden sehen, kümmerte sich nicht mehr um die Staatsgeschäfte und begann mit dem Bau ihres Grabmals, des Weltkulturerbes Taj Mahal („Krone des Palastes“) in Agra (1631–1648 oder 1653). Er selber enthielt sich während der Trauer-zeit aller Freuden, trug keinen Schmuck, aß keine reichhaltigen Mahlzeiten mehr, und trug keine kostbaren Kleider.

Wasserfarbe auf Elfenbein; Höhe je 101 mm








Unbekannter Maler
Ende 19. Jhdt.

Orientalischer Fürst

Wasserfarbe auf Elfenbein, Höhe 48 mm



Persische Miniatur eines Gelehrten
19. Jhdt.

Ein nachdenklicher Mathematiker oder Geograph schaut gebannt auf den Globus, unter dem eine Uhr hängt. Zu seinen Füßen liegt sein Notizbuch, daneben steht ein Tintenfass mit Federkiel. Es fällt besonders auf, dass er Perlenketten um den Hals und in der Hand trägt, zudem eine einzelne Perle zwischen Daumen und Zeigefinger. Nach islamischer Tradition gelten Perlen als Belohnung des Paradieses und als Symbol der Vollkommenheit.

Der Wissenschaftler trägt ein grünes Hemd und eine grüne Hose, dazu einen karamellbraunen Umhang.

Tempera auf Papier; 183 * 108 mm. Schriftzeichen auf der Umrandung