James Tassie
(1735 - 1799)
Tassie war zunächst als Steinmetz tätig. Später besuchte er die Künstlerschule von Andrew und Robert Foulis in Glasgow. Bei einem Besuch in Dublin lernte er Henry Quin kennen, der mit einer Methode experimentierte, künstlich Gemmen herzustellen. Beide entwickelten nun eine Paste, aus der man Gemmen „schnitzen“ konnte. Quin ermutigte Tassie nach London zu gehen. Nach einem schwierigen Anfang stellte sich bald der Erfolg ein. Für Katharina die Große sollte er angeblich 15.000 Gemmen nachbilden. Unten auf der Büste signiert und beschriftet: Jane Grey
Glaspaste, Höhe 90 mm
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